Von Florian Borecky-Kutej

Was ist das überhaupt: normal – in Bezug auf all die Dinge, die zwischen Kopf und Herz passieren? Viele Antworten auf diese Frage erarbeitete sich die 1FWb im Rahmen des Workshops „Verrückt? Na und? Seelisch fit in Schule und Ausbildung“.
Am 11. Februar schlugen die Referentinnen Robert H. und Doris G. im Raum 206 auf und brachten die Klasse bald in produktive Unordnung: Wer musste schon mal um jemanden trauern? Was heißt das überhaupt – um wen kann man trauern? Wer braucht(e) jemanden zum Zuhören? Wer hat jemanden, der einem verlässlich zuhört? Wie geht mensch mit (Liebes-)Kummer um? Zu all dem musste sich jede:r positionieren, erstmal stumm, wer konnte schließlich auch mit Worten und so entstand ein spannendes Hin und Her der Haltungen. So ergab sich ein ganz neues Bild psychischer Gesundheit und Krankheit.
Als schließlich eine der Referentinnen ihre Lebensgeschichte abseits der psychischen „Normalität“ erzählte, kullerten bei einigen Schülerinnen die ersten Tränen. Wir alle waren überrascht davon, wie sehr uns dieser Workshop ergriff.