ÜBER UNS

ÜBER UNS2026-04-21T16:21:48+02:00

Das sind wir…
Unser Leitbild

Wir bieten vier verschiedene Ausbildungswege an: die Einjährige Fachschule für wirtschaftliche Berufe, die dreijährige Fachschule für wirtschaftliche Berufe sowie die fünfjährigen Formen: Höhere Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe und Höhere Lehranstalt für Kultur-und Kongressmanagement.
Das Bekenntnis zu unserem Motto Vielfalt. Chancen. Perspektiven gilt für alle unsere Ausbildungsformen.

Vielfalt

Wir bieten unseren Schülerinnen und Schülern ein breites Spektrum beruflicher und persönlicher Qualifikationen. Wesentliche Aspekte der Ausbildung sind Allgemeinbildung, Sprachen und Kommunikation, wirtschaftliche Bildung, fachpraktische Bildung und die Förderung von Handlungskompetenz.
Praktika im In- und Ausland sowie zahlreiche Zusatzqualifikationen stärken die fachlichen und sozialen Kompetenzen unserer Schülerinnen und Schüler.

Chancen

Wir bieten ein positives und anregendes Lernumfeld. Ein Klima der Wertschätzung prägt das Miteinander der Schulgemeinschaft. Wir sehen Vielfalt als Bereicherung und Diversität als Chance. Entrepreneurship Education, kompetenzorientierter Unterricht und vielfältige Projekte fördern die Verbindung von Theorie und Praxis sowie die individuelle Entwicklung unserer Schülerinnen und Schüler. Die Vernetzung mit externen Partnern stellt sicher, dass wir aktuellen Anforderungen entsprechen und unsere Schülerinnen und Schüler Einblicke in die Berufswelt gewinnen.

Perspektiven

Die Vielfalt und die Qualität unseres Bildungsangebots unterstützen unsere Schülerinnen und Schüler dabei, ihre individuellen Begabungen zu stärken. Wir haben gesellschaftliche Entwicklungen im Blick und erziehen unsere Schülerinnen und Schüler zu eigenständigen und reflektierten Menschen. Wir vermitteln neben umfangreichem Wissen und konkreten Fähigkeiten und Fertigkeiten auch Haltungen, die unsere Absolventinnen und Absolventen dazu befähigen, ihre berufliche und persönliche Zukunft erfolgreich zu meistern und unsere Gesellschaft verantwortungsvoll mitzugestalten.

– Margareta Petermandl

Leitsätze der humanberuflichen Schulen

Demokratie, Humanität, Solidarität, Friede und Gerechtigkeit sowie Offenheit und Toleranz gegenüber den Menschen sind Grundwerte der Österreichischen Schule, auf deren Grundlage sie der gesamten Bevölkerung, unabhängig von Herkunft, sozialer Lage und finanziellen Hintergrund, unter steter Sicherung und Weiterentwicklung bestmöglicher Qualität ein höchstmögliches Bildungsniveau sichert.“

HUMANBERUFLICHE SCHULEN …

bieten in ihren Schulen für wirtschaftliche Berufe, für Tourismus, für Mode, für Kunst und Gestaltung, für Produktmanagement und Präsentation und für Sozialberufe ein breites Spektrum beruflicher und persönlicher Qualifikation

fühlen sich einer systematischen Qualitätsarbeit, dem regelkreisorientierten Vorgehen (Zielsetzung – Maßnahme – Durchführung – Evaluierung) in allen Bereichen der Schule verpflichtet

sichern als wesentliches Kennzeichen der Ausbildung Praxisbezug im Unterricht und die Vermittlung einer positiven Dienstleistungsgesinnung

bieten ein positives, teamorientiertes und anregendes Lernumfeld, wo die Lernenden im Mittelpunkt stehen

sehen sich als Bildungseinrichtungen, die Sprachkompetenz und internationale Handlungskompetenzen fördern und fordern

nutzen zielgerichtet Innovationen in Kooperation mit externen Partnern

Erasmus+

Seit 2013 nimmt die Schrödinger erfolgreich an Bildungsprogrammen der EU teil und ist Bereichen Erasmus+ Berufs- und Schulbildung akkreditiert.
Folgende Möglichkeiten stehen zur Verfügung:

  • Praktikum für Schüler:innen
  • Aufenthalt an einer Gastschule für Schüler:innen
  • Gruppenaufenthalte an einer Gastschule für Schüler:innen
  • Kurse und Job Shadowings für Lehrer:innen und Schulpersonal
  • Expert:innen, die aus dem Ausland an die Schule kommen

Darüber hinaus empfangen wir zahlreiche Gäste aus dem Ausland bei uns in der Schule – Schüler:innen und Lehrer:innen.

Länder

Aufenthalte sind grundsätzlich in allen EU-Ländern sowie Norwegen, Island und der Türkei möglich, ausgenommen sind Großbritannien und die Schweiz, da sie keine EU-Mitglieder sind. Unsere aktuellen Partnerschulen sind in Belgien, Frankreich, Italien, Irland und Spanien, die Partnerbetriebe sind in verschiedenen europäischen Ländern verteilt (siehe Karte). Bei der Vermittlung der Kontakte zu den Schulen und Betrieben sind wir gerne behilflich.

Ziele

Ziel unserer Schule ist es, mit Erasmus+ internationale Kommunikation und Austausch zu unterstützen, um ein Zusammenwachsen Europas im professionellen wie kulturellen Bereich bestmöglich zu fördern. Dazu zählen im Detail:

  • Fachpraktische und wirtschaftliche Kompetenzen erweitern und festigen (Restaurant- und Servicemanagement, Firmen, Kulturbetriebe – je nach Schulschwerpunkt)
  • Fremdsprachenkompetenz sowie interkulturelle Kompetenzen erweitern (Verbesserung der Employability auf nationaler und internationaler Ebene)
  • Entrepreneurship Education fördern (selbständiges und eigeninitiatives Lernen sowie unternehmerisches Denken und Handeln im europäischen Kontext)
  • nachhaltige Schulkultur stärken (Haltungen und Handlungen für eine aktive Bürger*innenschaft auf regionaler, nationaler und europäischer Ebene)
  • Unterrichts- und Schulentwicklung fördern (neue Einblicke in Organisations- und Unterrichtsformen in Kursen und Job Shadowings für Lehrer*innen und Schulpersonal)

Since 2013,  our school has successfully participated in EU education programmes and has an accreditation in the areas of vocational and school education.
The following opportunities are available:

  • Internship for students
  • Stay at a host school for students
  • Group stays at a host school for students
  • Courses and job shadowing for teachers and school staff
  • Experts coming to the school from abroad

In addition we have been receiving numerous guests from abroad at our school, both students and teachers.

Countries

Stays are generally possible in all EU countries as well as Norway, Iceland and Turkey, with the exception of Great Britain and Switzerland as they are not EU members. Our current partner schools are in Belgium, France, Italy, Irland and Spain, the partner companies are spread throughout different European countries (see map). We are happy to assist in arranging contacts with the schools and companies.

Objectives

The objectives of our school are to use Erasmus+ to support international communication and exchange in order to promote a growing together of Europe in the professional as well as cultural area in the best possible way. This includes in detail:

  • Expanding and consolidating professional practical and economic competencies (restaurant and service management, companies, cultural enterprises – depending on the school’s focus).
  • Expanding foreign language skills as well as intercultural competencies (improving employability on a national and international level)
  • Promoting entrepreneurship education (independent and self-initiated learning as well as entrepreneurial thinking and acting in a European context)
  • Strengthening sustainable school culture (attitudes and actions for active citizenship on regional, national and European level)
  • Promoting teaching and school development (new insights into organizational and teaching forms in courses and job shadowing for teachers and school staff)

Alle Aktivitäten im Rahmen von Erasmus+ werden in Beiträgen in unserem Blog dokumentiert.
Hier geht’s zum Überblick der Mobilitäten im jeweiligen Schuljahr:
2024/2025
2023/2024

All Erasmus+ activities are documented in posts on our blog.
Here you can find an overview of all mobilities per school year:
2024/2025
2023/2024

Teams

Berufsbildung (Praktika)/Vocational training (Internships):

Koordinatorin/Coordinator: Brigitte Schlick
Mitarbeiterinnen/Staff members: Tatjana Hribernig, Judith Huber, Brigitte Stückler-Sturm, Barbara Wundrak

Schulbildung (Schulaufenthalte)/School education (school placements):

Koordinatorin/Coordinator: Elisabeth Görsdorf-Léchevin
Mitarbeiterinnen/Staff members: Julia Kirchmayer (in Karenz), Tanja Krenn, Bettina Pflug, Angelika Pilz, Victoria Reicher, Maria Sulzer

Von der Europäischen Union finanziert. Die geäußerten Ansichten und Meinungen entsprechen jedoch ausschließlich denen der Autor:innen und spiegeln nicht zwingend die der Europäischen Union oder der OeAD-GmbH wider. Weder die Europäische Union noch die OeAD-GmbH können dafür verantwortlich gemacht werden.

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Schüler:innen

Unsere Schüler:innen können Erasmus+ für die Absolvierung ihres Pflichtpraktikums oder für einen mehrmonatigen Aufenthalt in einer Schule im Ausland in Anspruch nehmen. Dabei werden die Reise- und Aufenthaltskosten von Erasmus+ gedeckt.

Praktikum:
Jedes Jahr nehmen rund 30 Schüler:innen an ERASMUS+ Berufsbildung teil und wir bemerken, dass die Schüler:innen sowohl im professionellen wie auch im persönlichen Bereich massiv davon profitieren.
Notwendig dazu sind Partnerinstitutionen und -betriebe in Europa, die bereit sind, Schüler:innen ein paar Wochen in der eigenen Institution bzw. Firma mitarbeiten zu lassen und ihnen Einblicke in ihre Arbeit bzw. Projekte zu gewähren. Für die Anreise, Unterkunft und Verpflegung sorgen die Schüler:innen selbst oder der jeweilige Betrieb. Bei der Suche nach einer passenden Firma bzw. Institution ist ein erfahrenes Lehrerinnenteam gerne behilflich.
Zu Beginn des 3. Jahrgangs wird über den Ablauf der Praktika im Ausland informiert.

Bei Interesse an einem Pflichtpraktikum im Ausland:
Hotellerie & Gastgewerbe: Brigitte Stückler-Sturm
Kunst & Kultur: Judith Huber oder Brigitte Schlick

Schulaufenthalt:
Im Bereich ERASMUS+ Schulbildung können Schüler:innen Aufenthalte an einer Schule im EU-Ausland absolvieren, um ihre Sprachkenntnisse in Englisch, Italienisch, Französisch- oder Spanisch zu verbessern.  Sie wohnen in Gastfamilien und erleben somit den Alltag in einem anderen Land. In manchen Fällen folgt dem Aufenthalt ein Gegenbesuch der Schüler:innen der Partnerschule. Die EU unterstützt diese Mobilitäten finanziell durch die Übernahme der Reise- und Aufenthaltskosten.

  • Aufenthalt idealerweise im 2. oder 3. Jahrgang
  • Dauer zwischen zwei Wochen und drei Monaten
  • Schulbesuch an einer Partnerschule und Aufenthalt bei Gastfamilie
  • Erasmus+ Kostenzuschuss für An- und Abreise sowie Aufenthalt vor Ort
  • nach Möglichkeit Aufnahme von Gastschüler:in nach Rückkehr

Genauere Informationen zum Ablauf und der Bewerbung für Auslandsaufenthalte an Schulen werden im Rahmen eines Informationsabends für Erziehungsberechtigte und Schüler:innen zu Beginn des zweiten Jahrgangs gegeben.

Aktuelle Partnerschulen:
ESND Namur (Belgien)
Lycée Professionnel Châteauneuf (Argenton sur Creuse, Frankreich)
ISIS Lazzaro Spallanzani (Castelfranco Emilia, Italien)
IES La Pedrera Blanca (Chiclana de la Frontera, Spanien)
IES Nossa Sra. dos Ollos Grandes (Lugo, Spanien)
Presentation Secondary School (Waterford, Irland)  
Srednja škola fra ANDRIJE KAČIĆA MIOŠIĆA (Makarska, Kroatien)

Kontakt:
Frankreich/Belgien: [email protected]
Italien: [email protected]
Spanien: [email protected]
Irland (aktuell nur 2-3 wöchige Aufenthalte): [email protected]
Andere Länder: [email protected]

Lehrer:innen/Personal/Expert:innen

Auch Lehrer:innen und das nicht unterrichtende Schulpersonal nutzen Erasmus+, um sich in Kursen fortzubilden oder in anderen Schulen Unterricht, organisatorische Abläufe oder Projekte zu beobachten bzw. selbst zu unterrichten. Für Lehrende in Praxisgegenständen wie Wirtschaft, Küche & Service oder Kulturmanagement ist es darüber hinaus auch möglich, Praktika in Betrieben zu absolvieren, um fachlich am Puls der Zeit zu sein und die aktuelle internationale berufliche Praxis in den Unterricht einzubauen. Ziel von jedem Aufenthalt ist es immer, Good-Practice-Beispiele in der eigenen Schule ein- bzw. umzusetzen.

Eine weitere Möglichkeit ist es, Expert:innen aus dem europäischen Ausland in die Schule einzuladen. In Workshops mit Schüler:innen und Lehrer:innen können sie ihre Kompetenzen und ihr Wissen an eine große Gruppe weitergeben und damit den Aufenthalt sehr effizient gestalten.

Entrepreneurship Education – ENTRE WAS???

Schade, dass dieser Begriff so kompliziert klingt und auf den ersten Blick nicht selbsterklärend ist. Denn Entrepreneurship Education ist ein wesentlicher Bestandteil unserer Arbeit an der HLW Schrödinger und ein allgegenwärtiges Unterrichtprinzip. Im Grunde bedeutet Entrepreneurship Education, dass wir in all unseren Aktivitäten unseren Schüler:innen wesentliche Werkzeuge mitgeben möchten, mit denen sie ihr Leben besser meistern können.
So steht Entrepreneurship Education für das Entwickeln eigener Ideen und das Erlernen von Kompetenzen, um diese Ideen umzusetzen zu können. Eine entscheidende Rolle spielt auch das Prinzip der Nachhaltigkeit. Es handelt sich dabei um Fähigkeiten und Fertigkeiten, die nicht nur im Berufsleben, und zwar unabhängig davon, ob man ein Unternehmen führt oder als Mitarbeiter:in tätig ist, benötig werden, sondern auch um jene Kenntnisse, die im Privatleben bei der Bewältigung verschiedenster Herausforderungen eine wichtige Rolle spielen – wie eigenständiges Arbeiten, Übernehmen von Verantwortung, Entscheidungen treffen, aus Fehlern lernen, Teamarbeit, Vereinbarungen einhalten und vieles mehr.
Das sind Grundsätze, die an der HLW Schrödinger gelebt und im Unterricht und in diversen Projekten außerhalb des Unterrichts permanent umgesetzt werden. Aus diesem Grund haben wir uns bereits 2017 dazu entschieden, den offiziellen Weg einer Zertifizierung als Entrepreneurship-Schule zu gehen und wurden im Herbst 2019 auch als erste humanberufliche Schule in der Steiermark zertifiziert. Besondere Bedeutung hat für uns der Bericht, der in diesem Prozess entstanden ist und all unsere Aktivitäten und Projekte sichtbar macht. Seit Herbst 2023 sind wir auch „Advanced“ zertifiziert, worauf wir sehr stolz sind.
Das EE-Team, Heidrun Ekhart und Eva Dirninger-Weissensteiner Kontakt

school4future

Umweltschutz? Klimawandel? Nachhaltigkeit? – Da mag sich die eine oder der andere vielleicht denken: „Nicht schon wieder…“. Nun ja – wir an der Schrödinger haben da einen anderen Zugang, nämlich „Immer wieder!“ 

Inspiriert und motiviert von den Fridays for Future haben wir daher im Schuljahr 2018/19 die Initiative School4Future gestartet, denn wir sind der tiefen Überzeugung, dass wir mit einem nachhaltigen Handeln und somit dem Schutz unserer Umwelt mehr Lebensqualität gewinnen, zu unserem Wohlbefinden beitragen können und Zufriedenheit erreichen. Deshalb ist es für uns als Schule auch wichtig, unseren Schüler:innen diese „Benefits“ aufzuzeigen – was uns bei den einen mehr, bei den anderen weniger gut gelingt. Aber frei nach dem Motto: „Steter Tropfen höhlt den Stein“ bleiben wir dran. 

Was ist also bei uns im Haus seither passiert? Hier die Meilensteine unserer Arbeit und unserer Projekte in den letzten Jahren: 

2023

An unserer Schule hat es eine lange Tradition, im Rahmen der Forschungstage verschiedenen Fragestellungen nachzugehen. Diese fielen auf den 27. und 28. Februar 2024 und hatten heuer die 17 Ziele zur Nachhaltigen Entwicklung, bekannt unter dem Kürzel SDG (Sustainable Developement Goals), im Blick. Unsere Kollegin Doris Fallent und ihr engagiertes Team gestaltete zwei Unterrichtstage für die ersten bis dritten Klassen HLW, die ersten und zweiten Klassen FW und die EFW unserer Schule, in denen verschiedene Bereiche der SDGs beleuchtet wurden. Ausgangspunkt war die Fragestellung: Was brauchen wir für ein glückliches Leben? 

Die seit nunmehr 15 Jahren bestehende Aktion der Katholischen Kirche „Gerecht leben – Fleisch fasten“ ist von unserer Ausbildung zur vegan/vegetarischen Fachkraft begeistert und stattete am 27. Februar 2024 „Der Schrödinger“ einen Besuch ab. Der Filmemacher Ernst Zerche und die Geschäftsführerin des Welthaus, Sigrun Zwanger, blickten der 3HLWb beim Zubereiten von vegetarischen und veganen Köstlichkeiten über die Schulter und drehten einen Film. Wer neugierig geworden ist – hier sind die Links zu den Videos: 

Unsere Arbeit im Rahmen der School4Future spricht sich auch außerhalb unseres Hauses herum und so bekamen 14 Lehrpersonen aus ganz Österreich im Rahmen des von der Pädagogischen Hochschule veranstalteten Lehrgangs „Nachhaltigkeitskoordinator:in an Schulen“ die Möglichkeit, unsere Schule und die Arbeit von School4Future kennenzulernen. 

Unsere dritten Jahrgänge hatten im Rahmen von zwei Workshops am 29. Februar und am 01. März 2024 ihre Essgewohnheiten unter die Lupe zu nehmen. Christina Hedin aus Östersund (UNESCO City of Gastronomy) konnte Dank Erasmus+ an unsere Schule kommen, um mit den Schüler:innen zu arbeiten. Transportwege von Nahrungsmitteln waren ebenso Thema wie Tierwohl oder Nährwert der Lebensmittel. Selbstverständlich wurde auch ein nachhaltiges Menü gezaubert.  

Diese beiden Workshops waren der Auftakt zu einer ganzen Woche im Zeichen der Nachhaltigkeit. Von 4. bis 8. März 2024 konnten dann unsere Schüler:innen im Rahmen der Future Food Week Preise gewinnen, wenn sie im Rahmen einer Bucket List-Challenge Aufgaben erfüllten. 

2022

Der Spatenstich für die Wildblumenwiese eröffnete am 20. März 2023 die Klimaschutzwoche an der HLW Schrödinger. Er war der Startschuss für zahlreiche Aktivitäten rund ums Thema Umwelt- und Klimaschutz. 

Wahrnehmen konnten wir die Klimaschutzwoche nicht nur im Vorgarten, wo fleißig gebuddelt und eingesät wurde, sondern auch im gesamten Haus: Im Schulrestaurant wurden ausschließlich vegetarische Gerichte zubereitet und serviert, in den Klassenräumen fanden Workshops und Unterrichtseinheiten zu den Themen „Nachhaltiges Reisen“ (1FWb), „Ecological Circles“ (1HLWc), „Global Goals“ (3HLKa), „Virtuelles Wasser“ (2FWa) und „Wir sind Greta“ (1EFWb) statt. Darüber hinaus wurden klimarelevante Filme – wie beispielsweise Plastic Planet – präsentiert und diskutiert. Im Debattierklub ging es hart auf hart. Befürworter:innen der Klebeaktionen trafen auf explizite Gegner:innen derartiger Protestformen. Außerdem führten Exkursionen zum Wildkräuter Sammeln in die Murauen (2HLWd) oder zum nachhaltigen Einkauf ins Geschäft ohne Verpackung, das „Dekagramm“ (4HLWb). Am Freitag wurden Samenbomben gebastelt und Klimaaktivist*innen von Fridays For Future besuchten die Schüler:innen in den Klassen und motivierten sie zum Aktivwerden. 

Zum Abschluss der Klimaschutzwoche gab es am Freitag ein gemeinsames Klima-Picknick, die GROẞE Pause, im Schulpark: verpackungs-, fleisch- und handyfrei.

Die Wildblumenwiese ist ausgesät. Genauso wie das Bewusstsein und das Wissen um die Wichtigkeit des Klima- und Umweltschutzes. Wir freuen uns auf die Blüten. 

2021

Da der weltweite Fleischkonsum einer der Hauptverursacher von Treibhausgasen ist, geht es bei vielen Nachhaltigkeitsmaßnahmen an unserer Schule um klimaschonende Ernährung. Das Schulrestaurant bietet deshalb täglich eine vegetarische Alternative an, und jeden Veggie Friday gibt es ausschließlich fleischlose Gerichte. Im Kochblog auf Schulhomepage kann man sich außerdem über die CO2 Bilanz der angebotenen Speisen und zur Saisonalität der Produkte informieren. 

Nicht nur in der Praxis, auch im theoretischen Unterricht findet ein Umdenken in Richtung klimafreundliche Ernährung statt. In der Fastenzeit beschäftigten sich die 2HLWc und die 2HLWd mit dem Thema „Gerecht leben, Fleisch fasten“, in der 2HLWc wurde im Zuge eines Tierschutzworkshops über Tierwohl und Fleischkonsum diskutiert, die 5HLWc lernte die Planetary Health Diet, eine überwiegend pflanzliche und damit gesunde und nachhaltige Ernährungsweise, kennen und die 2HLKa machte Food Waste im Englischunterricht zum Thema. Die neuen Hochbeete vor dem Küchen- und Restaurantbereich bieten die Möglichkeit zum eigenen Kräuter- und Gemüseanbau. Ganz neu ist die Ausbildung zur veganen/vegetarischen Fachkraft, die ab dem SJ 2022/23 angeboten wird. 

Die Müllvermeidung und -trennung stellt an unserer Schule noch eine Herausforderung dar, der wir uns intensiver widmen möchten. Erste Schritte sind bereits gelungen. So hat das Schulbuffet von Kunststoff- auf Glaspfandflaschen umgestellt und die 1EFWb verzichtete auf Mülleimer im Klassenraum und konnte damit ihre Müllproduktion wesentlich einschränken. Inspiriert von der 1EFWb verzichtete die 3HLWb ein Semester lang gänzlich auf Plastikflaschen. 

2020

Auch wenn der Lockdown und die strengen Coronamaßnahmen dieses Schuljahres die Planung von S4F-Aktivitäten erschwerten, ließen wir uns den Mut und Tatendrang nicht nehmen, uns für eine gesunde Umwelt und Klimagerechtigkeit einzusetzen. 

Das Schuljahr startete mit einem zweitägigen veganen Kochkurs für die Lehrer:innen der Schrödinger und der Tourismusschulen Bad Gleichenberg unter der Leitung des Haubenkochs Siegfried Kröpfl. Dass Veganismus nicht nur das Klima schützt, sondern auch Tierleid reduziert, erfuhren unsere SchülerInnen (z.B. in der 1FWa) in online Tierschutzworkshops. 

Nachhaltige Ernährung war auch Thema des Projektes „Save the future in the kitchen“ der 2HLWb. Im Englischunterricht erarbeitete die Klasse eine Rezeptesammlung, in der die Schüler:innen ihre veganen/vegetarischen Lieblingsrezepte vorstellen. 

Wie wir mit Rezepturen die Umwelt schützen können, zeigen uns regelmäßig die Kolleginnen Hannah Baresch und Viktoria Fuchs. Unter www.hlw-schroedinger.at/blog präsentieren sie uns saisonale Gerichte mit regionalen Zutaten wie z.B. den Bean Burger aus Käferbohnen sowie Rezepturen für nachhaltige Kosmetik- und Hygieneartikel. Die 1EFW setzte eines dieser Rezepte um und produzierte Bienenwachstücher, mit denen sich Verpackungsmüll reduzieren lässt. 

Auch die HLW Schrödinger Jausenbox, welche die SchülerInnen der 3HLWa im UDM entwickelten, soll künftig dazu beitragen Verpackungsmüll einzusparen. Wie man Müll, der sich nicht vermeiden lässt, richtig trennt, lernten die SchülerInnen mehrerer Klassen in online Workshop der Abfallwirtschaft Graz. 

Wer jetzt noch nicht genug Ideen hat, wie wir uns für den Klimaschutz einsetzen können, der schaut am besten mal auf den Instagram Account hlw.schroedinger.change.official, wo SchülerInnen der 3HLWa auf kreative Weise über die größten Umweltprobleme aufklären und Lösungen anbieten. 

2019

Was im vergangenen Schuljahr mit Impulsen begonnen hat, ist zu einer richtigen Bewegung geworden. Auch dieses Jahr setzen wir auf bewusstseinsbildende Aktionen. Zu Schulbeginn fand bereits ein Klimaklassenzimmer im Turnsaal statt. Hier hielten die Grazer OrganisatorInnen von Fridays for Future einen Klimaschutzvortrag. Anschließend pflanzten wir unseren School4Future Baum. 

Den Schwerpunkttag „Day of Change“ am Faschingsdienstag stellten wir unter das Motto „Wie wir leben wollen” und behandelten im Unterricht verstärkt Mut machende Zukunftsvisionen und wie wir diese erreichen können. 

School4Future soll aber über Bewusstseinsbildung hinausgehen. Darum prüfen wir die verschiedenen Bereiche des Schullebens (zum Beispiel Energiekonsum, Mobilität, Schulküche und -buffet, Abfallwirtschaft, Papierkonsum, etc.) auf deren Klimaverträglichkeit und Nachhaltigkeit und suchen gemeinsam nach umweltfreundlichen Lösungen und bemühen uns diese umzusetzen. 

Dieses Schuljahr konnten wir unsere Buffetbetreiber dafür gewinnen, einen Tag in der Woche als „Veggie-Day“ zu gestalten. Auch die Restaurantküche hat dieses Konzept übernommen und achtet zusätzlich auf Regionalität und Saisonalität. 

Zudem gibt es in regelmäßigen Abständen gesunde Pausensnacks, die von unterschiedlichen Klassen angeboten und verkauft werden. Das „Grüne Eck“ in der Aula ist zu einem Fixpunkt geworden. 

Im März erklärten wir unsere Schule zur aludosenfreien Zone. 

Bei unserer Handyfastenaktion erlebten die SchülerInnen, wie sich ein Schultag ändert, wenn aufs Chatten und Streamen verzichtet wird. Dies spart nicht nur Energie, sondern lenkt auch die Aufmerksamkeit auf einen bewussteren Umgang mit digitalen Medien. 

Auch unser Schulgarten soll School4Future widerspiegeln. Ein „Klimabaum“ ist bereits gepflanzt, weitere werden folgen. Ebenso gibt es Entwürfe für einen Wildgarten. Dieser Garten soll Erholungs- und Lebensraum für unsere SchülerInnen, aber auch für Wildtiere und -pflanzen werden. 

Unsere Schulmaterialien-Tauschbörse, sowie Kleidertauschmärkte in der Aula lehren uns, achtsamer mit Ressourcen umzugehen und Gebrauchtes wiederzuverwenden. 

2018

Wir haben das Projekt School4Future gegründet, um unsere SchülerInnen auf die globalen Umweltprobleme, insbesondere auf die Klimaerwärmung aufmerksam zu machen. Die Fridays 4 FutureBewegung hat uns inspiriert, jeden Freitag zu einem White Friday an unserer Schule zu machen, an dem die Schüler:innen und Lehrer:innen mit weißen T-Shirts in die Schule kommen und eine bestimmte klimarelevante Aktion durchführen. In der großen Pause oder auch durch den gesamten Freitag hindurch wurde eine spezielle Umweltproblematik thematisiert. Diese Themen waren Fast Fashion, Tierschutz und Klimaschutz, Sanfte Mobilität, Plastikvermeidung, Zero Waste-Day, Kleidung und Textilien, bewusst und regional einkaufen und Umweltverschmutzung durch Zigaretten. 

Preise & Auszeichnungen

Unser Schulrestaurant ist ausgezeichnet!

Die Auszeichnung für einen gesundheitsförderlichen Speiseplan freut uns alle und wir danken Eva Gösselbauer und Evelyn Hiedl und dem gesamten Team der Betriebsküche für ihren unermüdlichen Einsatz!
Eine gesunde und ausgewogene Mittagsverpflegung liegt uns besonders am Herzen! Aus diesem Grund nehmen wir am „SIPCAN-Mittagstisch-Check“ teil.
Für die hervorragende Leistung wurde das Mittagessen bereits mehrfach mit einer Auszeichnung des bekannten vorsorgemedizinischen Instituts SIPCAN www.sipcan.at belohnt.
Alle unsere Schüler:innen profitieren von dieser gesundheitsförderlichen Angebotsgestaltung.
Die Schrödinger freut sich über die Auszeichnung durch SIPCAN und bedankt sich an dieser Stelle ganz herzlich bei allen Beteiligten für die gute Zusammenarbeit.
Weitere Informationen zum Mittagstisch-Check unter: www.sipcan.at

Wir sind als Entrepreneurship-Schule zertifiziert!

Es gibt etwas zu feiern – Wir sind als Entrepreneurship-Schule zertifiziert! Mittlerweile: Advanced Level!

Im Rahmen des 17. Entrepreneurship Summits 2019 wurde die Schrödinger als eine von acht HUMs, aber als einzige steirische humanberufliche Schule zur Entrepreneurship Schule zertifiziert. Dies war eine wohlverdiente Auszeichnung für uns alle und wir freuten uns sehr darüber.

Ausruhen konnten wir uns auf diesen Lorbeeren allerdings nicht:  Es ging und geht weiter …

Dass das Schulleben an der Schrödinger sehr viele Aktivitäten beinhaltet und immer schon beinhaltet hat, war klar. Durch EE wurde jedoch eine neue Dimension eröffnet. Dadurch, dass alle Aktivitäten in umfassender Form dokumentiert und nach Kriterien eingeteilt wurden, wurde das tatsächliche Ausmaß für alle deutlich sichtbarer.
Wir arbeiten kontinuierlich an unseren Arbeitsprozessen, entwickeln Etabliertes ständig weiter und optimieren Abläufe. Dieses intensive Bemühen wurde im Herbst 2023 mit der Erreichung des ADVANCED LEVELS belohnt.

Das EE-Team: Mag. Eva Dirninger-Weissensteiner & Mag. Heidrun Ekhart

Schulsportgütesiegel in GOLD

Das Bundesministerium für Bildung und Frauen verleiht im Vier-Jahresrhythmus an Schulen, die besonders bewegungsfreundliche Akzente im Schulbetrieb setzen, ein Gütesiegel für Sport. Das Schulsportgütesiegel wird je Erfüllung bestimmter Anforderungen in Gold, Silber und Bronze verliehen.
Bereits 2016 konnte unsere Schule erfolgreich teilnehmen und das Gütesiegel in Silber erwerben. 2019 erreichten wir durch die kontinuierliche Arbeit des engagierten Sportteams Gold und auch 2024 wurden wir wieder mit Gold belohnt.

Einige Fakten, die uns zu Gold führten:

  • die regelmäßige Teilnahme an Schulwettkämpfen
  • interne Sportveranstaltungen
  • Sportunterricht geteilt in Buschen- und Mädchensportunterricht
  • Anzahl der Sportstunden
  • unverbindliche Übungen im Sport
  • Sportanlagen und Materialien sind ausreichend vorhanden und werden regelmäßig überprüft
  • innovative Ideen (Schulversuch) in der Umsetzung von Sportstunden = Modulsport
  • motivierte Lehrpersonen mit vielen Zusatzqualifikationen

Mag. Michelle Seeling-Verbic für das Sportteam

Seit 10 Jahren ÖKOLOG-Schule

Was ist ÖKOLOG?

ÖKOLOG ist Österreichs größtes Netzwerk für Schule und Umwelt. ÖKOLOG-Schulen sind Schulen zum Wohlfühlen. Sie engagieren sich für die Umwelt und suchen nachhaltige Lösungen für soziale, ökonomische und ökologische Fragestellungen.
www.oekolog.at
Seit nunmehr 10 Jahren ist unsere Schule zertifizierte ÖKOLOG-Schule. Eine dementsprechende Urkunde wurde uns am 13. November 2019 vom Umweltbildungszentrum (UBZ) überreicht.
ÖKOLOG hat eine ökologische, sozial wie wirtschaftlich nachhaltige Gestaltung des Lebensraums Schule zum Ziel. An dieser Gestaltung wirken alle Akteur:innen mit und sind bereit, entsprechend Verantwortung zu übernehmen.
Diese Anliegen finden sich in unserem Schulprogramm in unterschiedlichen Aktivitäten wieder, die zu nachhaltigem Denken und Handeln anregen. So wurden auch im Schuljahr 2019/20 zahlreiche Aktionen gestartet und Projekte umgesetzt – wie dieser Jahresbericht eindrucksvoll auf den vielen „grünen“ Seiten zeigt.
Schüler:innen des school4future-Teams setzen sich über den regulären Unterricht hinaus mit ökologischen und gesellschaftlichen Fragestellungen auseinander und entwickeln gemeinsam mit den school4future-Lehrer:innen nachhaltige Lösungen, die schließlich von der gesamten Schulgemeinschaft in konkreten Schul- und Lebensbereichen umgesetzt werden.
Damit leisten wir, als HLW Schrödinger, einen wichtigen Beitrag zur Entwicklung von Grundkompetenzen der Schüler:innen und können uns völlig zu Recht ÖKOLOG-Schule nennen.

Mag. Angelika Rodler

Schulchronik

Im Jahr 1867 als „Mädchen-, Arbeits- und Fortbildungsschule“ des Steiermärkischen Gewerbevereins am Ortweinplatz gegründet, wird die Schule 1909 zur „Frauengewerbeschule“, erhält im folgenden Jahr das Öffentlichkeitsrecht verliehen und übersiedelt auf den Entenplatz. Nach dem Ersten Weltkrieg, im Jahr 1920, erfolgt die Gründung einer „Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Berufe“, die mit der „Frauengewerbeschule“ zusammengeschlossen, kurz darauf verstaatlicht und unter eine Direktion gestellt wird. Nach dem Anschluss Österreichs an das Deutsche Reich im Jahr 1938 fasst die Schulbehörde den Plan eines großzügigen Neubaus mit Sport- und Turnplatz sowie Freibad in der Schrödingerstraße, der aber wegen des Zweiten Weltkriegs zurückgestellt wird. Im Jahr 1955 muss das alte Gebäude am Entenplatz baupolizeilich geschlossen werden, der Neubau kann aber endlich in Angriff genommen werden und gelangt in einer verkleinerten Version zur Ausführung. Im Jahr 1962 erfolgt die feierliche Schlüsselübergabe für das neue Haus in der Schrödingerstraße und eine neuerliche Umbenennung der Schule in „Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Frauenberufe und Bundesfachschule für das Bekleidungsgewerbe“. Seit dem Jahr 1987 lautet der Name „Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe“, da die Schule ab diesem Zeitpunkt auch für Burschen offensteht. Aufgrund des großen Andrangs im Jahr 1993 trennen sich die beiden Schultypen und es entstehen die „Höhere Lehranstalt für Mode- und Bekleidungstechnik“ am Ortweinplatz, wogegen die ab nun sogenannte HLW Schrödinger am ursprünglichen Standort verbleibt und in mehrere Zweige bzw. Ausbildungsschwerpunkte unterteilt wird. Im Jahr 2005 erfolgt nach dreijähriger Bauzeit die Eröffnung des generalsanierten und zum Teil neuen Schulgebäudes, in dem bis heute der Unterricht erteilt wird. Neue Ausbildungen bzw. Vertiefungen und Zusatzqualifikationen werden geschaffen und ab diesem Zeitpunkt den Schülerinnen und Schülern angeboten.

1867

Gründung und Eröffnung der „Mädchen-, Arbeits- und Fortbildungsschule“ des Steiermärkischen Gewerbevereins. Drei Klassen mit 105 Schülerinnen werden geführt.
Vorrangige Ausbildungsziele: Kleidermachen, Weißnähen, Sticken im ersten Schulgebäude am Glacis 57.

1872

• Der Steiermärkische Gewerbeverein kauft die alte „Bürgerliche Schießstätte“ am Ortweinplatz und errichtet dort neben seiner dorthin übersiedelten „Mädchen-, Arbeits- und Fortbildungsschule“ auch eine „Tagesgewerbeschule“.

1876

Übersiedlung der „Mädchen-, Arbeits- und Fortbildungsschule“ in die Wielandschule, da die „Tagesgewerbeschule“ vom Unterrichtsministerium übernommen und in die „Staatsgewerbeschule“ umgewandelt wird. Heute ist das die HTL Ortweingasse.

1909

Umgestaltung zur „Frauengewerbeschule“.

1910

Verleihung des Öffentlichkeitsrechts und Übersiedlung der Schule in das Haus am Entenplatz 3.

1920

Gründung einer „Höheren Lehranstalt für wirtschaftliche Frauenberufe“, die ebenso dreijährig wie die Gewerbeschule ist.

1921

Beide Schulen werden verstaatlicht, zusammengeschlossen und unter eine Direktion gestellt.

1938

Umbenennung der Schule in „Staatliche Bildungsanstalt für Frauenberufe“ aufgrund des Anschlusses Österreichs an das Deutsche Reich. Ein Plan der Auflösung durch die deutschen Schulbehörden wird zurückgestellt, im Gegenteil, unsere Schule, besonders die gewerbliche Abteilung, wird als Vorbild für das ganze Reich angesehen.

1939

Der Plan eines großzügigen Schul-Neubaus mit Sport- und Turnplatz sowie Freibad auf der „Marienwiese“ – heute Schrödingerstraße – wird wegen des Krieges zurückgestellt.

1945

Plünderung der Schulklassen in den letzten Kriegstagen.

1946

Die Ausbildung im hauswirtschaftlichen Zweig wird vierjährig und endet mit einer Reifeprüfung.

1955

Das alte Schulgebäude am Entenplatz wird aufgrund des Hausschwammes baupolizeilich geschlossen. Danach Aufteilung der Schule auf zehn Standorte.

1962

Mit der Schlüsselübergabe für das neue Haus in der Schrödingerstraße bekommt die Schule den Namen „Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Frauenberufe und Bundesfachschule für das Bekleidungsgewerbe“; die Ausbildung ist nun fünf- bzw. vierjährig.

1968

Die Schule feiert – etwas verspätet – ihr 100jähriges Bestehen im heutigen Stefaniensaal.

1979

Lehrplanreform: Mathematik und Philosophie werden Pflichtgegenstände in der höheren Abteilung, dadurch erhalten die Absolventinnen volle Hochschulberechtigung, müssen jedoch eine Zusatzprüfung in Latein für manche Studienfächer ablegen.

1982

Dr. Alfred Hösele übernimmt nach Mag. Friederike Schehl die Leitung der Schule und führt diese bis 1993.

1984

Gründung der „Höheren Lehranstalt für Mode und Bekleidungstechnik“; vorerst einzügig geführt.

1986

Übernahme des Schulversuches „EDV-unterstützter Fachunterricht“ an der höheren Abteilung für Mode und Bekleidungstechnik. Starke Zunahme der Schülerzahlen an diesem Schultyp, deswegen werden zwei Klassen

1987

Änderung des Schulnamens in „Höhere Bundeslehranstalt für wirtschaftliche Berufe“, da nun auch Burschen aufgenommen werden. Teilweise dislozierter Theorieunterricht in der Mariengasse, in der Naglergasse und am Ortweinplatz. Werkstattunterricht in der Schrödingerstraße; vier Standorte.

1989

Erste Reifeprüfung an der „Höheren Bundeslehranstalt für Mode und Bekleidungstechnik“.

1990

Ab Beginn des Schuljahres werden die „Höhere Bundeslehranstalt für Mode und Bekleidungstechnik“ und die „Fachschule für Mode und Bekleidungstechnik“ als Expositur am Ortweinplatz geführt. Nach 114 Jahren kehrt die 1867 gegründete Schule wieder an den Ortweinplatz 1 zurück.

1993

Nach der Ära HR Dr. Alfred Hösele erfolgt der Aufbruch in ein neues Zeitalter:
Trennung der „Höheren Lehranstalt für Mode und Bekleidungstechnik“ von der HLW und endgültige Übersiedlung des Theorieunterrichts dieser Schule auf den Ortweinplatz.

Gleichzeitig Schaffung von drei neuen Ausbildungsschwerpunkten:

Fremdsprachen und Wirtschaft

Dritte lebende Fremdsprache Italienisch

Humanökologie

1995

Übernahme der Direktion durch Dr. Carmen Kratzer und Beginn zahlreicher Aktivitäten zur Schulentwicklung sowie große Sozialaktionen. Die Schule heißt ab nun nur mehr „HLW Schrödinger“.

1997

Auszug des praktischen Unterrichts der HLM und FM aus dem Schulhaus und damit verbunden Auflösung der Dislokation Naglergasse und Übersiedlung von SchülerInnen und LehrerInnen in die Schrödingerstraße.

1998

Gründung des AbsolventInnenvereins.

2000

Der neue Ausbildungszweig „Kultur- und Kongressmanagement“ wird eingerichtet.
Partnerschaften mit verschiedenen renommierten Wirtschafts- und Kulturunternehmen und dem WIFI Steiermark entstehen.

Erstes Wirtschafts- und KulturpartnerInnentreffen in unserer Schule.

2001

Erste Auszeichnung mit dem „Pädagogischen Panther“ für besondere schulische Leistungen.

2002

Der neue Ausbildungsschwerpunkt „Gesundheits- und Freizeitmanagement“ ersetzt die aufgelassene „Humanökologie“.

2003

Maßgebliche Mitarbeit im Rahmen des Programms Kulturhauptstadt Graz 2003.

Die Schule wird eine von 6 Musterschulen im Rahmen des Gender-Mainstreaming-Projekts des BMBWK.

2004

Der neue Ausbildungsschwerpunkt „Management und internationale Gästebetreuung“ wird anstelle von „Dritte lebende Fremdsprache Italienisch“ eingerichtet.
Durch ein Abkommen mit der Wirtschaftskammer wird sichergestellt, dass die Absolventinnen und Absolventen dieses Schwerpunkts noch während der Schulzeit zur Lehrabschlussprüfung als „Hotel- und Gastgewerbeassisten/in“ antreten können.
Eine Wirtschaftspartnerschaft mit dem Messe-Center-Graz beginnt.
Erste Abschlussprüfungen zum/r Marketing-Manager/in im Ausbildungszweig Kultur und Kongressmanagement finden im WIFI statt.
Der größte Schulball Österreichs mit insgesamt 6000 Besucherinnen und Besuchern wird gemeinschaftlich mit der BULME in der Stadthalle gefeiert.

2005

Eröffnung des generalsanierten und zum Teil neuen Schulgebäudes nach dreijähriger Bauzeit.
Erste Reife- und Diplomprüfung im Ausbildungszweig „Kultur- und Kongressmanagement“.
Schulpartnerschaften mit den renommierten Grazer Hotels Europa, Mercure City, Mercure St. Peter, Novapark und Weitzer für den Ausbildungsschwerpunkt „Management     und internationale Gästebetreuung“.

2006

Neuerliche Verleihung des „Pädagogischen Panthers“ für besondere Innovationen im Schulbereich.

Entwicklung eines neuen Schullogos und der neuen Leitsätze.

Erste Abschlussprüfungen an der Sportakademie Graz zum Lehrwart-Fit- Sport-Erwachsene im Ausbildungsschwerpunkt „Gesundheits- und Freizeitmanagement“.

Schaffung einer Zusatzqualifikation an der dreijährigen Fachschule: Bürokraft im medizinischen Bereich.

Einrichtung des neuen Ausbildungsschwerpunktes „Sprachenorientiertes Wirtschaftsmanagement“ – mit der Zusatzqualifikation Wirtschaftsassistent/in, in weiterer Folge bis heute Office-Assistant genannt – anstelle von Fremdsprachen und Wirtschaft.

2007

Erste Schrödinger-Gesundheitsmesse; über 1600 BesucherInnen erleben eine interessante interaktive Ausstellung mit vielen Höhepunkten.

Präsentation des Schrödinger-Schulweins, der von unserer Sommelier-Gruppe – gemeinsam mit dem Weingut Primus-Polz – vinifiziert wurde.

Erste Reife- und Diplomprüfung im Ausbildungsschwerpunkt „Gesundheits- und Freizeitmanagement“.

2008

Abschluss des größten Charity-Projektes, das je eine Schule im Österreich durchgeführt hat. Über 50.000€ gehen an die Aktion „Menschen für Menschen“ von Karlheinz Böhm.

Erste Abschlussprüfung zum/zur Diplom-Marketing-Manager/in im Ausbildungsschwerpunkt „Management und internationale Gästebetreuung“.

Erste Lehrabschlussprüfung zum/zur Hotel- und Gastgewerbeassistenten/-assistentin im Ausbildungsschwerpunkt „Management und internationale Gästebetreuung“.

Möglichkeiten zum Erwerb des Zertifikats Cateringleiter/in für die Schülerinnen und Schüler des Ausbildungszweigs „Kultur- und Kongressmanagement“.

2009

Erste Abschlussprüfung zum/zur Diplom-Eventmanager/in im Ausbildungszweig „Kultur- und Kongressmanagement“.

Erste Reife- und Diplomprüfung im Ausbildungsschwerpunkt „Management und internationale Gästebetreuung“.

2013

Hofrätin Dr. Carmen Kratzer, deren umtriebiges Wirken die Entwicklung von HLK und HLW maßgeblich geprägt hat, wird mit einem großen Fest in den Ruhestand verabschiedet. Die Stadt Graz ernennt sie kurze Zeit später zur „Bürgerin der Stadt Graz“.

2014

Lehrplanreform: Ein neuer Lehrplan bringt die Umbenennung der Ausbildungschwerpunkte in Aufgrund interner Umschichtungen ist es den Schülerinnen und Schülerinnen in jedem Jahrgang möglich, jede Vertiefung in der HLW zu wählen und sehr viele Zusatzqualifikationen zu erwerben. Die SchülerInnenautonomie wird dadurch perfektioniert.

Teilnahme am Schulversuch zur teilzentralen RDP, um Erfahrung für die Zentralmatura zu sammeln.

Erster Schulball in der Stadthalle Graz unter dem Motto „Dreams Unlimited“, der ausschließlich von unseren Schülerinnen und Schülerinnen veranstaltet wird. Die Veranstaltung gelingt hervorragend und wird ein großes gesellschaftliches Ereignis.

2015

Übernahme der Direktion durch Frau Margareta Petermandl, womit neuerlich eine Reformwelle anrollt.

Einrichtung einer Flüchtlingsklasse, als positive Antwort auf die große Flüchtlingswelle im Herbst dieses Jahres.

Zweiter märchenhafter Schulball in der Stadthalle Graz unter dem Motto „Once Upon a Time“.

2016

Perfekte Abwicklung der ersten Zentralmatura.

Schaffung eines Dresscodes für schulische Angelegenheiten.

Die Flüchtlingsklasse wird in „Internationale Klasse“ umbenannt und in das Schulganze integriert.

Dritter filmreifer Schulball in der Stadthalle Graz unter dem Motto „Hollywood“.

2017

  • Erste Abschlussprüfungen zum Sportcoach für die Schülerinnen und Schüler des Schwerpunktes „Gesundheits- und Freizeitmanagement“ in Zusammenarbeit mit dem WIFI.
  • Es gibt nun ein eigenes Team für Entrepreneurship Education (EE) an der Schule, das dafür sorgt, alle Aktivitäten sichtbarer zu machen, die unsere Schüler:innen zu kompetenten Unternehmer:innen ihres Lebens machen. (Foto: Wordcloud EE)

2019

  • Wir werden als erste steirische HUM als Entrepreneurship-Schule zertifiziert.
  • Viele Klassen der Schule nehmen an den weltweiten Klimastreiks, initiiert durch die Fridays-for-Future-Bewegung, teil. In der Folge wird unsere Schule school4future und es werden zahlreiche Aktivitäten im Bereich Klimaschutz gesetzt: Im Zentrum stehen Müllvermeidung (Verbot von Alu-Dosen & Plastikflaschen), Kleidertauschaktionen zur Vermeidung von Fast-Fashion, Änderung des Mobilitätsverhalten usw.

2020

Das erste Corona-Jahr bringt viele organisatorische Herausforderungen für den Schulalltag: Online-Unterricht, Unterricht in geteilten Klassen, Corona-Tests usw. Die größte Challenge ist es jedoch, alle jungen Menschen zu erreichen und zu motivieren, an den alternativen Lernformen auch teilzunehmen.

2021

Unsere Schule wird für das Programm Erasmus+ Berufsbildung 2021-2027 akkreditiert. Damit ist sichergestellt, dass auch weiterhin Schüler:innen ihr Praktikum im Ausland absolvieren können, auch wenn es in diesem Jahr wegen Corona noch etwas schwierig bleibt.

2022

Wir adaptieren unsere Vertiefungen: Hinter den neuen Namen finden sich auch neue, zeitgemäße Inhalte, die es uns ermöglichen noch besser auf die Anforderungen der Arbeitswelt vorzubereiten. Mit Business, Fitness, Tourism, Culture & Events sind wir am Puls der Zeit. 

2023

  • Es erfolgt die Akkreditierung von Erasmus+ auch im Bereich Schulbildung. Damit können Schüler:innen eine Zeit lang im Ausland zur Schule gehen oder als Gruppe eine Partnerschule besuchen. Lehrer:innen können sich im Ausland fortbilden oder im Rahmen eines Job-Shadowingsden Unterricht in einer anderen Schule beobachten. 
  • Nach der Basiszertifizierung haben wir in den weiteren Zertifizierungszeiträumen mehr als 30 Kriterien im Bereich der Entrepreneuship Education erfüllt. Dabei konnten wir viele interne Prozesse und Aktivitäten verbessern und haben am 16. November auch das Advanced-Level-Zertifikat von Bildungsminister Polaschek überreicht bekommen. 
  • Die Schule präsentiert sich neu: Der neue Name „Die Schrödinger“ und das Redesign unseres Logos machen klar, dass wir nicht „nur“ eine HLW sind, sondern auch die Schultypen FW und EFW in unserem Haus vertreten sind. Die neu gestaltete Fassade unterstreicht diese Vielfalt und Diversität und sorgt in der Öffentlichkeit für Aufmerksamkeit. 
  • WIDE (Wirtschaft in der Einjährigen): Seit September 23 sind wir sind Pilotschule für eine völlig neue Art der Zusammenarbeit zwischen Wirtschaft und Schüler:innen der Einjährigen Fachschule. Anstatt in Firmen zu schnuppern, bekommen die Jugendlichen im 2. Semester die Gelegenheit, über acht Wochen hin einmal in der Woche in einem Betrieb ihrer Wahl mitzuarbeiten, so den Arbeitsalltag zu erleben und gleichzeitig einen Betrieb zu finden, in dem sie dann ihre Lehre absolvieren können. Ein Zusatzplus: Diese Arbeit wird auch bezahlt! 

QMS bezeichnet ein gemeinsames Qualitätsmanagementsystem für alle Schularten, welches die bisherigen Qualitätsmanagementsysteme QIBB und SQA vereint.
Ziel ist es, dass am Standort eine professionelle Schulentwicklung stattfindet, um die pädagogische Arbeit zu unterstützen.

Die Definition und Beschreibung von Schulqualität erfolgt in einem Qualitätsrahmen, der aus folgenden fünf Qualitätsdimensionen besteht:

  • Qualitätsmanagement
  • Führen und Leiten
  • Lehren und Lernen
  • Schulpartnerschaft und Außenbeziehungen
  • Ergebnisse und Wirkungen

Dieser Qualitätsrahmen für Schulen unterstützt dabei, Stärken einer Schule zu identifizieren, aber auch Verbesserungspotenziale sichtbar zu machen. Die Ziele und Maßnahmen fließen in den Schulentwicklungsplan ein.

Weitere Informationen unter www.qms.at.

Um die Qualität des Unterrichts garantieren zu können, besuchen unsere Lehrerinnen und Lehrer laufend Fortbildungsveranstaltungen
Erarbeitung einer Strategie zur Zusammenarbeit in den Clustergegenständen
Lernende und Lehrende gestalten den Unterricht als aktive Lernzeit, stellen nachhaltiges Lernen sicher und Lernende übernehmen die Verantwortung für ihr Lernen
Um nach dem Regelkreis zu arbeiten, werden laufend Evaluierungen und Feedbacks sowohl von Schülerinnen und Schülern, aber auch von Lehrerinnen und Lehrern durchgeführt
CLIL (Content and Language Integrated Learning)
Implementierung der Kompetenzorientierung in allen theoretischen und praktischen Fächern
Schulstartphase (am Beginn der Schullaufbahn an der HLW Schrödinger einander kennenlernen, gemeinsame Arbeitshaltung und Regeln entwickeln)
Abschließende Prüfungen inkl. Diplomarbeit
Förderung von Bewegung und Sport als Gesundheitsförderung
Umsetzung des Lehrplans in Etappen

Leitlinien und Hausordnung

LEITLINIEN

  • Wir begegnen einander mit Respekt und zeigen das durch Höflichkeit (Grüßen), Freundlichkeit, Offenheit, Hilfsbereitschaft und Rücksichtnahme.
  • Wir sorgen dafür, dass das gesamte Schulhaus und der Park angenehme und sichere Orte für alle sind. (vgl. Kinderschutzkonzept, Sicherheitskonzept, Beschwerdemanagement)
  • Wir halten getroffene Vereinbarungen und die Hausordnung ein und leisten damit unseren Beitrag zu einem angenehmen Miteinander und förderlichen Arbeitsklima in unserer Schule.
  • Bei Verstößen gegen Vereinbarungen und die Hausordnung tragen wir die vorgesehenen Konsequenzen.

HAUSORDNUNG

UNTERRICHT

  • Die engagierte Teilnahme am Unterricht, die Erledigung der notwendigen Vorbereitungen, Hausübungen und Arbeitsaufträge ist Grundlage jedes Lernerfolgs und Aufgabe jeder Schülerin und jedes Schülers.
  • Die digitale Kommunikation mit Lehrpersonen erfolgt ausschließlich per Mail oder über TEAMS, zu angemessenen Zeiten und in angemessener Form.
  • Sollte es nicht möglich sein am Unterricht teilzunehmen, muss die Krankmeldung vor Unterrichtsbeginn einlangen. Auf Verlangen sind ärztliche Bestätigungen vorzulegen.
  • Freistellungen sind nur in begründeten Fällen und bei rechtzeitigem Ansuchen möglich (Fahrstunden, Ferialjobs, Urlaubsreisen etc. sind keine Gründe für Freistellungen).
  • Sollte es notwendig sein, den Unterricht vor dem vorgesehenen Ende zu verlassen, haben sich Schüler:innen unter der Angabe von Gründen im Sekretariat abzumelden.
  • Versäumtes ist in Eigenverantwortung nachzuholen!
  • Für Pünktlichkeit, das Bereithalten der notwendigen Arbeitsunterlagen und die entsprechende Vorbereitung des Arbeitsplatzes ist in jeder Unterrichtseinheit zu sorgen.
  • Smartphones sind am Beginn des Unterrichtstages abzugeben (Ausnahme: Einsatz in der Betriebsküche) und nur mit der ausdrücklichen Genehmigung der Lehrenden im Unterricht zu verwenden. Für die Dauer der Mittagspause werden die Smartphones zurückgegeben.
  • Elektronische Endgeräte sind Arbeitsgeräte und ausschließlich im Unterricht für die geforderte Mitarbeit zu verwenden. Wir bemühen uns gemeinsam um Pausen ohne Bildschirmnutzung!
  • Bei extern stattfindenden Schulveranstaltungen regeln die verantwortlichen Lehrpersonen den Umgang mit dem Smartphone.
  • Sollte es notwendig sein, den Unterricht vor dem vorgesehenen Ende zu verlassen, haben sich Schüler:innen unter der Angabe von Gründen abzumelden.

LEBENSRAUM SCHULE

  • Das Alkohol- und Rauchverbot, sowie das Verbot Snus zu konsumieren oder zu Vapen gilt nicht nur im Schulhaus, sondern auch auf Schulveranstaltungen.
  • Als berufsbildende Schule achten wir auf eine dem Schulprofil angemessene Bekleidung (nicht angemessen sind z.B. ungepflegte Kleidung, extrem bauchfreie Oberteile, tiefe Ausschnitte, zerrissene oder zu tief sitzende Hosen, Jogginghosen und sichtbare Unterwäsche).
  • In einigen Fächern gelten besondere Bekleidungs- und Hygienevorschriften, die unbedingt einzuhalten sind.
  • Sitznischen, Arbeitsbereiche im Haus, der Zugangsbereich zur Schule und der Park sind in Ordnung zu halten.
  • Wir achten unsere Prinzipien als „school4future“
    • Der Konsum von Getränken in Alu-Dosen und Einweg-Plastikflaschen sowie von Speisen in Einweg-Plastikverpackungen (Salate etc.) ist im Schulhaus verboten.
    • Essenszustelldienste dürfen im Schulhaus nicht genutzt werden.
    • Achtsames Handeln unterstützt das Einsparen von Materialien und Energie.
    • Kopien und Ausdrucke müssen bezahlt werden. Für Kopien ist ausschließlich der für Schülerinnen und Schüler vorgesehene Kopierer zu benützen.
    • Jede und jeder Einzelne leistet durch Müllvermeidung und die sachgemäße Entsorgung des Mülls ihren/seinen Beitrag für eine lebenswerte Umwelt.
  • In den Unterrichtsräumen dürfen keine Wasserkocher etc. verwendet werden.
  • Hinweise in speziellen Räumen (EDV, Infothek etc.) sind unbedingt zu beachten.
  • Die smartphonefreien Zonen im Haus sind zu respektieren.
  • Mit Schuleigentum ist sorgsam umzugehen.
  • Das Schulhaus darf ausschließlich in der Mittagspause und in Freistunden verlassen werden (Supplierstunden sind KEINE Freistunden).
  • Die Klassenordner:innen sind dafür verantwortlich,
    • dass die benützten Räume ordentlich hinterlassen werden.
    • dass am Ende der letzten Unterrichtsstunde in einem Raum die Sessel auf die Tische gestellt und die Fenster geschlossen werden.
    • dass Licht, PC und Beamer ausgeschaltet sind.

KONSEQUENZEN

Werden unsere Regeln nicht beachtet, sind folgende Maßnahmen vorgesehen:

  • Sozialdienst und /oder verlängerter Einsatz als Klassenordner:in
  • Reinigung von achtlos verschmutztem Schuleigentum
  • Bezahlung von absichtlich beschädigtem Schuleigentum
  • Smartphones, die nicht den Vereinbarungen entsprechend genützt werden: Abnahme bis zum Ende des Unterrichtstages, im Wiederholungsfall Abholung durch Erziehungsberechtigte.
  • Getränke in Dosen und Einweg-Plastikflaschen sowie Speisen in Einweg-Plastikverpackungen: Abnahme bis zum Ende des Unterrichtstages und Sozialdienst
  • Klassenbucheintragungen mit den entsprechenden Folgen:
    • 3 Eintragungen: Gespräch mit Lehrperson, KV, Direktorin
    • 4 Eintragungen: Gespräch mit KV, Erziehungsberechtigten, Direktorin
    • 5 Eintragungen: Ausschluss von Schulveranstaltungen und/oder Versetzung in Parallelgruppen/ Parallelklassen
    • 6 Eintragungen: Einleitung des Suspendierungsverfahrens
    • Auswirkung auf Verhaltensnote bzw. Sozialkompetenznachweis