By Helen Glasgow, 2HLWa

Für einen Monat nach Italien: Das stand für mich von Anfang außer Frage. Doch ich hätte niemals damit gerechnet, mit so guten Erfahrungen und schönen Erinnerungen zurück nach Hause zu kommen.
Ich war für genau fünf Wochen in der Toskana, genauer gesagt in Prato, in der Toskana. Am Tag der Ankunft bin ich von meiner Gastfamilie, mit einem Abendessen, sehr herzlich begrüßt worden. Meine Gastschwester, Brenda, und ich haben uns ein Zimmer geteilt und dadurch haben wir noch mehr Zeit miteinander verbracht und wir konnten uns so noch besser kennenlernen.
Jedes Wochenende habe ich gemeinam mit Brenda und ihrer Familie Ausflüge in verschiedene Städte in der Toskana unternommen. So habe ich Florenz, Lucca, San Gimignano, Siena, Pitigliano, Gradoli und Orvieto besucht. Und am Strand in Rosignano Marittimo waren wir an meinem letzten Tag. Mit dem Zug haben wir dorthin circa eine Stunde gebraucht. Für diese Ausflüge bin ich meiner Gastfamilie sehr dankbar.
Natürlich bin ich auch in Prato in die Schule gegangen, in das „Istituto F. Datini“. Die Schule ist eine Tourismusschule. Ein sehr großer Unterschied zwischen der Schule und unserer ist das Schulsystem. Unsere Noten gehen von 1-5 und 5 ist das Schlechteste. In Italien ist es jedoch anders, und zwar geht die Benotung von 1-10 und 10 ist das Beste. Die Schüler:innen waren auch sehr interessiert, als ich ihnen unser Notensystem erklärt habe.
Ich bin sehr dankbar, dass ich diese Erfahrung machen durfte. Was ich aus dem Monat mitgenommen habe, ist, dass ich selbstbewusster und disziplinierter geworden bin. Aber vor allem bin ich froh, die Erinnerungen an meine Zeit dort zu haben und dass ich eine zweite Familie in Prato gefunden habe. Ich bin noch immer im Kontakt mit meiner Gastschwester und mit noch anderen Freund:innen aus der Schule. Ich freu mich schon, wenn Brenda mich in Österreich besuchen kommt.