Von Marlene Hammerl, Altina Neziri, Ylvie Petz und Laura Troicher, 2HLKa

Die 2FWA hat am 11.2. die Ausstellung „Waters Call Me Home“ der Künstlerin Emilija Škarnulytė im Kunsthaus Graz besucht, auch bekannt als der Friendly Alien. “Waters Call Me Home“ nimmt Besucher:innen mit auf eine faszinierende Reise ins Unbekannte. 
Schon beim Betreten des Ausstellungsraums taucht man in eine geheimnisvolle Welt ein, man tritt eine Reise ins unbekannte an. Der Raum ist bewusst verdunkelt und arbeitet stark mit Licht, Videos und Klängen, wodurch eine intensive Atmosphäre entsteht. Immer wieder erscheinen leuchtende Bodenelemente, die aufmerksam beobachtet werden. Besonders bei dieser Ausstellung sind die großen Videoprojektionen, die geheimnisvollen Klanglandschaften, die hellen Lasereffekte und die edlen Glasskulpturen. 
Das zentrale Thema der Ausstellung ist Wasser – in Verbindung mit Technologie, Mythologie, Naturwissenschaften und großen Zukunftsfragen. Blickfang sind die Glasskulpturen in Form von Tränen, spiralförmige Auskerbungen in einigen Fenstern sowie Schlangenelemente, die immer wieder im Raum auftauchen. Schlangen und Meerjungfrauen sind dabei wichtige Symbole der Ausstellung. Sie stehen für den Übergang zwischen Welten, Natur, Mythen und der Menschheit.
Zitat der Künstlerin: Mythologie ist sehr wichtig in meiner Arbeit, Mythen sind wie ein Fahrzeug, das als eine Art Zeitkapsel dabei hilft in der Geschichte vor- oder zurückzureisen“
Ein Highlight für die Schüler:innen war der Film, in dem die Künstlerin selbst zu sehen ist: Sie schwimmt neun Kilometer im Amazonas, gekleidet in einem Meerjungfrauenkostüm. Dieses Werk verbindet Performance, Umweltbewusstsein, Risiko und Mythologie auf eindrucksvolle Weise und regt zum Nachdenken über das Verhältnis von Menschen und Natur an. Am Ende bekamen die SchülerInnen in der Needle (dem oberen Teil des Kunsthauses) eine aktive Aufgabe zum Mitarbeiten und Reflektieren.
Die Ausstellung stellt viele stille Fragen: Wie gehen wir mit unserer Umwelt um? Die zentrale Botschaft ist klar – es geht um Umweltbewusstsein, die Beziehung zwischen Menschen und Erde und um die Verantwortung für kommende Generationen.