Koproduktion von Schüler:innen der 1HLWa

Das Theaterstück im Theater am Ortweinplatz – TaO! – beschäftigte sich mit dem Thema Selbstoptimierung und Produktivität. Es stellte Fragen wie: Warum verbringen wir oft so viel Zeit im Internet, anstatt wichtige Aufgaben zu erledigen? Und was machen erfolgreiche Menschen anders als andere?
Im Stück wurde die Idee vorgestellt, dass man durch klare Routinen sein Leben besser in den Griff bekommen kann – zusammengefasst im Motto „#becomearoutinemachine“. Dabei wurde gezeigt, dass viele Tipps aus dem Internet stammen, die versprechen, uns produktiver, glücklicher und erfolgreicher zu machen. Gleichzeitig wurde aber auch kritisch dargestellt, dass diese ständige Selbstoptimierung Druck erzeugen kann.
Die Darstellung war performativ, also nicht nur klassisches Theater, sondern auch mit Bewegung, direkter Ansprache und modernen Elementen. Dadurch wirkte das Stück sehr nah an unserer Lebensrealität, besonders weil Themen wie Social Media und Zeiteinteilung eine große Rolle spielten.
Wir fanden das Stück insgesamt sehr eindrucksvoll, weil es in vielerlei Hinsicht überrascht hat. Wiedererkennen konnten wir uns in manchen Situationen – vor allem beim Thema Zeit im Internet zu verbringen, obwohl wir eigentlich etwas anderes erledigen sollten. Es hat uns gezeigt, wie stark unsere Gewohnheiten unseren Alltag beeinflussen und dass wir oft unbewusst handeln.
Gleichzeitig war das Stück für uns teilweise auch irritierend. Es gab laute Schreie, absurde Szenen, ungewöhnliche Aktionen wie Wasser spucken oder gemeinsames Apfelessen. Diese Elemente haben uns überrascht und teilweise auch verwirrt, aber sie haben das Stück gleichzeitig spannend und anders gemacht als klassisches Theater.
Das Stück hat uns zum Nachdenken gebracht, welche Routinen für uns sinnvoll sind und welche wir vielleicht verändern könnten. Außerdem hat das Stück überrascht, weil uns nicht klar war, was im Theater alles passieren kann.
Wir sind auch neugierig auf den Theaterworkshop am TAO, weil wir dort selbst aktiv werden und unsere eigenen Ideen einbringen können. Wir glauben, dass wir dadurch einen noch anderen Zugang zum Thema bekommen könnten und vielleicht auch neue Perspektiven auf unseren eigenen Alltag erhalten werden.