Von Angelika Rodler, Job-Shadowing 2026 in Chiclana/Spanien
Ich war vom 16. Bis 20. Feber 2026 für ein Job Shadowing Woche und gleichzeitigem Vernetzungstreffen mit Kolleg:innen aus anderen europäischen Ländern wie Frankreich, Italien, Deutschland an der ES La Pedrera Blanca in Chiclana de la Frontera, in Andalusien, zu Gast.
Die Schule befindet sich am Stadtrand und ca. 1.000 Schüler:innen von 12 bis 18 Jahren werden dort unterrichtet, zusätzlich gibt es noch eine Art Berufskolleg für Tourismusberufe (Hotelmanagement, Reiseleitung), diese Schüler:innen haben mindestens die Matura. Was sofort aufgefallen ist: Es ist sehr laut, die Klassen sind sehr groß und es war sehr kalt in den Räumen, da die Schule keine Heizkörper besitzt. Schüler:innen und Lehrer:innen hatten durchgehend ihr Winterjacken an. Was noch deutlich anders war: Es werden zwei Blöcke von drei Stunden hintereinander ohne Pause unterrichtet, da gibt es nur Zeit für den Klassenraumwechsel. In der einzigen großen Pause, die dreißig Minuten dauert, ist dafür Zeit, sich zu erholen und vom Unterricht abzuschalten. Das passiert im ganzen Schulgelände und ohne Telefon – es herrscht für alle Schüler:innen Handyverbot, auch Tablets und Laptops werden nicht verwendet.
Im Mittelpunkt der Mobilität standen neben dem Kennenlernen der Erasmus+ Projekte an den Partnerschulen und dem Kontaktknüpfen für zukünftige Mobilitäten im Bereich Schul- und Berufsbildung auch thematische Inhalte: Environmental sustainability, ein zentrales Thema an der Schrödinger, sowie Digital Competence und European Citizenship.
Jeden Tag wurde nach einigen Job-Shadowing-Stunden eine kurze Pause eingelegt, in der die verschiedensten Spezialitäten aus den einzelnen Ländern verkostet wurden. Dies bot die Gelegenheit Kontakte zu den Kolleg:innen zu knüpfen und Ideen auszutauschen.
Anschließend gab es dann ausführlich Zeit, um die einzelnen Projekte der Schulen zu den obengenannten Themen vorzustellen und Erfahrung auszutauschen.
Die Vernetzung unter den Kolleg:innen gelang noch besser durch unterschiedliche Aktivitäten, die angeboten wurden wie Carnival in Cadiz, eine von Schüler:innen geführte Tour durch Chiclana, Besuch des Bahia de Cadiz National Parks, eine Exkursion nach Bolonia und Vejer und einiges mehr.
durchaus mit wenigen Materialien gut arbeiten kann, wurde mir verdeutlicht.
Diese Mobilität war eine äußerst lehrreiche und inspirierende Erfahrung, die mich sowohl persönlich als auch beruflich nachhaltig bereichert hat.

Durch diese Erfahrungen konnte ich meine sprachlichen und interkulturellen Kompetenzen deutlich erweitern. Ich fühle mich jedenfalls jetzt, nach einer Woche nur Englisch reden, für den CLIL (Content and Language Integrated Learning) Unterricht bestens vorbereitet.
Der Austausch mit den Lehrkräften hat mein Verständnis für unterschiedliche Unterrichts- und Ausbildungsansätze bereichert. Zudem habe ich neue methodisch-didaktische Impulse gewonnen, die ich in meinen eigenen Unterricht einfließen lassen kann. Insbesondere die Tatsache, dass man im Naturwissenschaftsunterricht

