Von Katarina Lukic & Hanna Pechmann, 5HLKa
Am 20.3. haben wir zum letzten Mal die Diagonale besucht. In fast jedem unserer Schuljahre an der Schrödinger haben wir diese kino:CLASS besucht und jeder einzelne Besuch war für uns besonders. Dieses Jahr fand die kino:CLASS im Annenhof Kino statt,hat um 8:30 Uhr begonnen und dauerte bis ca. 13:30 Uhr. Das Thema dieses Jahr lautete „Film ist …“ und es sollte zeigen, wie vielfältig und unterschiedlich die Zugänge zum Medium Film sein können. Bevor das tatsächliche Programm begonnen hat, wurden vier Werbespots gezeigt, die Schüler:innen der Ortweinschule in Kooperation mit der Holding Graz produziert haben. Das Programm war in zwei thematische Blöcke mit jeweils vier Kurzfilmen aufgeteilt. Im Anschluss konnten die Schüler:innen jeweils in einer Diskussionsrunde mit den anwesenden Filmkünstler:innen Fragen stellen und ihre eigenen Gedanken teilen.
„Film ist … Bewegung“, war das Thema des ersten Blockes und die vier Filme porträtierten alle unterschiedliche Geschichten. „Thyla“ zeigte als ein unkonventionelles Musikvideo den Tasmanischen Tiger und übermittelte mit den IUCN Farbcodes die Bedrohungslage des Tiers bis hin zu dessen Aussterben. In „Ein Unfall“ wurden Alltagsgeschichten erzählt, bei denen immer etwas schiefläuft.
Der strukturelle Film „Rumkugeln Roll Around“ begleitete zwei Geschwister, die wie jedes Jahr Rumkugeln machen, wobei sich Bild-und Tonsequenzen immer wiederholten, in einer Struktur, die für durchschnittliche Seher:innen nicht erkennbar war. Schließliche begleitete derFilm „Perseidas“ eine Gruppe von Freundinnen, die in der Nacht den Sternenhimmel nach Sternschnuppen absuchen und später selbst mit Taschenlampen zu tanzenden Sternen werden.
Der zweite Block befasste sich mit „Film ist … Reflexion“. „Found & Lost“ erzählte die Geschichte eines älteren Herren, der alles richtig machen will und dabei manches falsch macht. „Flim Flam“ stellte mit optischen Illusionen und flackernden Bildern die Frage: Wie kann das Medium Film, das immer lügt, die Wahrheit sagen? Die letzten beiden Filme waren KI-generiert. In „The Valley where LOAB Lives“ geht Loab, eine fiktive Person, die aus einem Negativprompt erstellt wurde, durch die wichtigsten Filme der Jahrzehnte und „The End“ zeigt eine dystopische zukünftige Entwicklung und Veränderung des Kinos.
