Von Johanna Ottowitz & Sophie Stauder, 1HLW
Endlich so weit: Wir sind als Klasse zur Ninjabox in die Anton-Kleinoscheg-Straße nach Graz-Gösting gefahren. Schon als wir vor der Halle standen, waren alle mega gespannt, weil das Ganze an das bekannte „Ninja Warrior“-Konzept angelehnt ist. Es ist quasi eine Mischung aus einer modernen Sporthalle, einem Trainingszentrum und einer riesigen Erlebniswelt. Da die Anlage gut mit den Öffis erreichbar ist, kamen wir alle entspannt an und waren bereit für Action.
Der Tag startete erst mal ganz klassisch mit einem gemeinsamen Aufwärmen. Das war auch echt nötig, denn der Hauptbereich besteht aus einem vielseitigen Hindernisparcours mit Stationen, die es echt in sich haben. Es gab zum Beispiel Hangelstrecken, bei denen man sich nur mit den Armen von Griff zu Griff hangeln musste – was nach einer Weile ordentlich in den Muskeln brennt! Dazu kamen Kletterwände, schräge Flächen für die richtige Technik und knifflige Balanceelemente, bei denen man über schmale Balken oder bewegliche Teile balancieren musste, ohne den Boden zu berühren. Auch die Sprungelemente waren eine Challenge, weil man da echt Körperspannung und das perfekte Timing braucht, um von Plattform zu Plattform zu kommen.
Was besonders spannend ist: Die Hindernisse haben verschiedene Schwierigkeitsstufen. So konnten die, die sich noch nicht so viel getraut haben, erst mal easy anfangen, während die Profis unter uns direkt an die harten Sachen gegangen sind. Durch die weichen Matten und die Sicherheitsbereiche hatten wir auch keine Angst, mal abzustürzen – man fällt weich und probiert es einfach direkt noch mal.
Nachdem wir erst mal selbstständig alles ausprobieren und unsere Kraft, Ausdauer und Geschicklichkeit testen durften, wurde es richtig spannend: Wir wurden in zwei Gruppen aufgeteilt. Die Aufgabe war es, selbst einen eigenen Parcours zu entwickeln und diesen dann auch zu testen. Das war gar nicht so einfach, sich da auf die besten Hindernisse zu einigen! Danach haben unsere Lehrpersonen einen finalen Parcours ausgewählt, und die beiden Gruppen traten im direkten Duell gegeneinander an.

Obwohl es eine Challenge war, stand der Wettbewerb eigentlich gar nicht so im Vordergrund. Was uns echt beeindruckt hat, war der gegenseitige Support. Wir haben uns in kleinen Gruppen gegenseitig motiviert, angefeuert und uns Tipps gegeben, wie man ein Hindernis am besten knackt. Klar, es gab auch mal Situationen, in denen man die Schwierigkeit etwas unterschätzt hat, aber genau das hat den Teamgeist gestärkt. Am Ende des Tages war der Ausflug nicht nur ein krasses Training, sondern hat unseren Klassenzusammenhalt richtig gepusht. Wir haben nicht nur unsere Fitness trainiert, sondern auch gemerkt, dass man gemeinsam viel weiter kommt als allein. Es hat mega Spaß gemacht und war mal eine ganz andere Art von Sportunterricht!