Katarina Lukic, Anna-Lena Klinger et Lena Umfahrer, 5HLKa

Vom 12. bis 19. September 2025 hieß es für die 5HLKa „Au revoir Graz et Bonjour Côte d’Azur!“.
Nach der Landung in Nizza am Freitag begann unser Abenteuer in Antibes, wo wir bei Gastfamilien untergebracht waren. Un peu stressant au début, weil alles neu war: Neue Stadt, neue Leute, neue Sprache. Aber unsere Gastfamilien waren super nett und stellten sicher, dass wir uns möglichst wie zu Hause fühlten. Schnell merkten wir, dass selbst kleine Gespräche auf Französisch fördernd und gleichzeitig witzig sein konnten. Gerade beim Abendessen hatten wir die Möglichkeit gemeinsam mit unserer Gastfamilie über den Tag zu reflektieren, eine kleine Wiederholung des passé composé war also auch immer dabei!
Samedi, also am Samstag, ging es nach Nice. Wir spazierten durch die bunte Altstadt, sahen die berühmte Promenade des Anglais und genossen den Blick von der Colline du Château. Ein bisschen Kultur durfte natürlich nicht fehlen, also besuchten wir ebenfalls das Musée de Marc Chagall, was sehr schnell zu einem Highlight des Tages wurde.
Ensuite, am Sonntag, fuhren wir mit dem Zug nach Monaco. Schon beim Ankommen wurden wir von Luxus pur überwältigt: riesige Yachten, teure Autos und prunkvolle Gebäude egal wohin man schaute. Unsere Challenge mit unseren Professorinnen Tanja Krenn und Susanne Antonetti, auch bekannt als „Krennetti“, war, das teuerste Objekt in Monaco zu finden und wir konnten kaum glauben, was manche Dinge dort wert sind. Eine Immobilie für stolze 55 Millionen Euro war der klare Gewinner der Challenge.
Après, am Montag, ging es los mit der Schule, schließlich war das Kernziel der Reise die Festigung der Sprache. Der Unterricht war anfangs etwas schwer, doch nach kurzer Zeit waren wir voll und ganz in der Sprache drinnen und so konnten wir sehr lustige und angenehme Schultage genießen. Anschließend hatten wir den ganzen Nachmittag für uns und diesen nutzten wir vor allem, um die Stadt Antibes zum ersten Mal so richtig zu erkunden. Die kleinen Gassen mit lauter kleinen pâtisseries, der Pavillon im centre-ville, sowie der Hafen machten die kleine, aber feine Stadt sympathisch und bezaubernd.

Eine unerwartete Überraschung gab es ebenfalls: Trotz der Stereotypen und Vorurteile gegenüber den Français, sind die Menschen unfassbar sympathisch und kommunikativ. Dies zeigte sich schon durch ein nettes „Bon appétit“ beim Vorbeigehen, während wir vor einer pâtisserie unsere Jause in der Mittagspause verspeisten. So wurden wir schnell vom Gegenteil der Stereotype überzeugt und konnten nette und authentische Interaktionen mit den Einwohner:innen genießen.
Le lendemain, also Dienstag, besuchten wir nach der Sprachschule die Stadt Cannes. Die Stadt fühlte sich direkt glamourös an, besonders  als wir vor der Treppe mit dem roten Teppich des Filmfestivals standen. An diesem Tag wartete eine spannende Actionbound-Schnitzeljagd auf uns: Wir hatten den Nachmittag Zeit, die Stadt zu erkunden und gleichzeitig zahlreiche Rätsel mit der App Actionbound zu lösen. In der Zwischenzeit gab es ein paar crêpes On-The-Go und natürlich zahlreiche Foto-Sessions!
Mercredi, am Mittwoch, stand zunächst wieder Unterricht in der Sprachschule auf dem Plan, bevor wir das Musée Picasso besuchten. Es war faszinierend, die Entwicklung seiner Kunst zu sehen und zu überlegen, was für ein kreatives Genie er war. Nach dem Museum verbrachten wir den späten Nachmittag wieder mit Freizeit und Bummeln in Antibes, bis es dann für das Abendessen wieder zurück zu den Gastfamilien ging.
Am Donnerstag verbrachten wir den Vormittag in der Sprachschule und fuhren danach nach Grasse, die Hauptstadt des Parfüms! In der Parfumerie Fragonard erfuhren wir alles über die Geschichte, sowie die Herstellung des parfums und durften selbst die verschiedenen Düfte ausprobieren. Es war für jeden Geschmack etwas dabei und es war spannend zu verstehen, wie kleine Nuancen die Düfte beeinflussen. Dies war definitiv ein Highlight der ganzen Reise!
Enfin, am Freitag, dem 19.09. hieß es wieder „Au revoir Antibes, au revoir France“. Wir packten unsere Koffer, verabschiedeten uns von unseren Gastfamilien und flogen zurück nach Hause. Es war kein leichter Abschied, doch die zahlreichen Erlebnisse mit der Klasse, die souvenirs aus den einzelnen Orten, sowie natürlich die unzähligen Fotos bleiben noch mit Sicherheit in den kommenden Jahren als glückliche und nostalgische Erinnerungen im Kopf! Merci pour tout, Côte d’Azur!