Von Anja Teufel, 3HLWd (Irland, Frühling 2025)
Meine Frage, ob die Landschaft wirklich so grün ist, hat sich schon bei meiner Anreise beantwortet. Ja, Irland wird nicht umsonst die „grüne Insel“ genannt – überall grüne Wiesen, auf denen Schafe und manchmal auch Pferde grasen.
Nach 3 Stunden Flug und 3 Stunden Busfahrt war ich endlich in Waterford angekommen und wurde sofort herzlich von meiner Gastfamilie und einer Lehrerin empfangen. Dann hieß es ab ins Bett, denn am nächsten Tag wartete mein erster Schultag auf mich.
Der Schultag beginnt später als in Österreich, nämlich erst um 9:00 Uhr. Anders als in Österreich hat jede Schülerin einen individuellen Stundenplan, weil neben wenigen Pflichtfächern alle anderen frei wählbar sind. Die Mentalität der Iren und Irinnen ist beeindruckend. Alle sind unglaublich offen und freundlich, und da es keine fixen Klassen gibt, kennt fast jeder jeden. Schon am ersten Tag kam ich mit verschiedensten Menschen ins Gespräch, jeder kann sich sofort willkommen fühlen!
In meiner Freizeit und am Wochenende habe ich viele Seiten Irlands kennengelernt – ob ein Ausflug ins historische Kilkenny oder Abendspaziergänge am Strand von Tramore, alles war sehr beeindruckend!
Meine zwei Wochen in Irland waren eine bereichernde Erfahrung. Allen Schüler:innen, die die Möglichkeit dazu haben, kann ich nur empfehlen, das Abenteuer Schüleraustausch zu wagen. Man lernt sich selbst besser kennen und nimmt wertvolle Erfahrungen für die Zukunft mit.


