Von Lisa Assigal, Lisa Mandl & Leonie Obergantschnig
Im Rahmen des Erasmus+ Programms hatten wir die Möglichkeit, zwei aufregende Wochen in Italien zu verbringen. Zu dritt sind wir gemeinsam nach Bologna gereist, wo wir mit unseren italienischen Freundinnen Erlebnisse gesammelt haben, die wir definitiv nicht so schnell wieder vergessen werden. Jede von uns wohnte bei einer eigenen Gastfamilie, wodurch wir den italienischen Alltag selbst durchleben konnten.
Während unseres Aufenthalts besuchten wir gemeinsam mit unseren Erasmus-Buddys das Gymnasium Leonardo Da Vinci. Die Schule ist in zwei Gebäuden, zehn Minuten voneinander entfernt, aufgeteilt, weswegen wir uns während der Schulzeit nicht besonders oft sehen konnten. Das war allerdings keinesfalls ein Problem, denn mit der Offenheit der Italiener:innen hat jeder von uns schnell neue Kontakte geknüpft. Anfangs war es im Unterricht etwas schwer mitzukommen, doch umso mehr Zeit verging, desto mehr hat man bei Gesprächen verstanden beziehungsweise konnte man selbst mitreden.
Die Lehrer:innen waren uns gegenüber ebenfalls sehr aufgeschlossen, hilfsbereit und haben versucht, uns so gut wie möglich in den Unterricht einzubauen, indem sie uns bei Gruppenarbeiten oder Arbeitsblättern teilnehmen ließen. Dadurch konnten wir nicht nur neuen Wortschatz vom italienischen Alltag, sondern auch von Unterrichtsfächern wie Geschichte oder Psychologie dazugewinnen. Ein besonders spannender Tag war für uns, als unsere Buddys eine große Prüfung hatten und wir den Deutschunterricht bei den Erstklässlern und Fünftklässlern besuchen durften. Dabei wurden wir nämlich sehr von dem hohen Sprachniveau in der 1. und erst recht in der 5. Klasse überrascht.


In der Zeit außerhalb der Schule konnten wir Bologna sowie auch andere Städte (zum Beispiel Verona) mit ihren Köstlichkeiten und Sehenswürdigkeiten erkunden. In Ravenna haben wir auch das Meer zu Gesicht bekommen und uns durch die verschiedensten Fisch- und Meeresfrüchte-Gerichte gekostet.
Wir haben so viele schöne Momente erlebt und einen Einblick in die Gewohnheiten der Familien gewonnen. Wir haben typische Gerichte probiert, die die Gastfamilie uns aufgetischt haben. Alle Ausflüge, die wir gemacht haben, waren einzigartig und sind unvergesslich. Wir haben Italien ganz anders betrachten können. Es hat sich angefühlt, als wäre das unser Leben.
Die Zeit, die wir in Italien verbringen durften, ist wie im Flug vergangen und wir hätten uns alle gewünscht noch länger bleiben zu können. Die Freundschaften, die wir geschlossen haben, werden hoffentlich ein Leben lang halten. Wir hätten uns den Aufenthalt nicht besser vorstellen können. Nach so einer wunderbaren Reise in eine andere Kultur, stand auf einmal der Tag der Abreise vor der Tür und es war der einzig schlechte Tag in diesen Wochen. Bei der Verabschiedung sind einige Tränen vergossen worden und der traurigste Moment für uns alle war, als wir dann in den Zug nach Hause steigen mussten.