Von Eva Dirninger-Weissensteiner, Emily Glasgow, Leonie Groß, Nina Hofer, Leonie Nnadi & Brigitte Stückler-Sturm

Bonjour à tous!
Eine einwöchige Sprachreise nach Belgien, mit seinen Freundinnen, finanziert durch Erasmus, hört sich das nicht aufregend an? Wir bekamen die Möglichkeit, unsere Partnerschule ESND (Etablissement des Soeurs de Notre-Dame) in Namur zu besuchen und dabei konnten wir neue Erfahrungen sammeln, unser Französisch verbessern und in die belgische Kultur eintauchen.
Schon am ersten Schultag der ESND haben wir neue Kontakte geknüpft. Wir haben sowohl Französisch als auch Niederländisch mit den Schüler:innen gesprochen und machten im Austausch mit ihnen auch so manche skurrile Entdeckung.
Niederländisch war für uns besonders interessant. Gemeinsam haben wir auch Sätze erfunden und übersetzt: Een week zonder ouders en we zwemmen in koninklijke chocolade. = Eine Woche ohne Eltern und wir schwimmen in königlicher Schokolade.
Für die eigentliche Arbeit an unserem Projekt konnten wir in unterschiedliche Klassen hineinschnuppern. Dabei haben wir gemeinsam eine Survival-Broschüre erstellt, mit wichtigen Sätzen auf Französisch und Tipps zu Kulturunterschieden. Wir haben uns auf Französisch verständigt und wenn wir etwas nicht wussten, wechselten wir auf Englisch. Die Schüler:innen brachten uns Insiderwissen und Tipps zu Land und Leuten bei, damit wir bei unserem nächsten Besuch schon mehr wie Einheimische fühlen.
Aber auch außerhalb der Schule gab es einiges an Programm: Am Montag machten wir eine anstrengende Exkursion zur Citadelle de Namur und trafen am Weg eine goldene Schildkröte, parce que les habtiants de Namur sont très lents. Den Dienstagabend verbrachten wir in einem Spielecafé auf der Suche nach den Werwölfen in unserer Gruppe. Am Mittwoch gab es schließlich einen Ausflug nach Dinant, in die Stadt des Saxophons, der mit einem Abendessen in einer echten Friterie ein köstliches Ende fand. Mit Shoppen, Waffelnessen und Herumspazieren gestalteten wir unsere Freizeit!

Bevor es ganz zurück nach Hause ging, machten wir noch einen Zwischenstopp in der europäischen Hauptstadt. Während unseres Aufenthalts in Brüssel, unternahmen wir am Donnerstag noch eine spannende Stadtführung und besichtigten das Atomium, das uns besonders beeindruckte. Die von innen beleuchteten Kugeln und die interessante Geschichte dahinter machten den Besuch zum Highlight. Dank des guten Wetters konnten wir alles entspannt genießen und beschlossen den Abend mit dem Sonnenuntergang und der schönen Aussticht am Justizpalast. Auch die Architektur der Stadt gefiel uns sehr. Am folgenden und letzten Tag erkundeten wir das Parlamentarium mit einem Audioguide, was ebenfalls sehr lehrreich und interessant war. Insgesamt war der Aufenthalt in Brüssel abwechslungsreich und voller neuer Eindrücke. Besonders schön war es, die Sehenswürdigkeiten auch selbstständig zu entdecken. Also insgesamt eine gelungene Reise, die mit dem Erasmusprojekt und dem Rahmenprogramm so einfach weiterzuempfehlen ist