Praktikum an der wunderschönen Ostsee

Praktikum an der wunderschönen Ostsee

Von Jasmin Reisinger

Ich habe mein 3-monatiges Praktikum im Rugard Strandhotel an der Ostsee absolviert. Das Hotel, in dem ich arbeitete, gehört zu einer Hotelkette namens „Private Palace“, welche in Binz über 3 Standorte verfügt. Mein neuer Arbeitsplatz war ein 4***S-Hotel.
Ich habe die ganzen 3 Monate an der Rezeption gearbeitet und hatte somit sehr viel Kontakt zu unseren Gästen.
Am ersten Tag bekam ich eine kurze Einschulung vom Frontoffice-Manager über das Programm Fidelio, mit dem ich alle Buchungen und Informationen bearbeiten konnte.
Die ersten drei Tage sollte ich über die Schulter schauen und mir Notizen machen, wie man Gäste eincheckt und wie einfache Verkäufe, wie zum Beispiel Zeitungen, Postkarten und Sightseeing-Touren ablaufen und verbucht werden.
Ich bekam auch in der ersten Woche ein Portfolio mit allen Informationen über die Zimmerkapazität und speziellen Sonderangeboten sowie der zwei Schwesternhotels und musste sie auswendig lernen.
Schnell merkte ich, dass hohe Anforderungen gefragt waren, doch hatte ich eine Frage, wie man etwas verbucht, durfte ich immer ohne Bedenken meine Kolleg_innen fragen und sie erklärten es mir so lange bis ich es verstanden habe und behielten immer die Ruhe.

Meine Arbeitskolleg_innen waren stets für mich da als ich Anfangsschwierigkeiten hatte und wir wuchsen schnell zu einem Team zusammen. Allerdings habe ich bereits nach einem Monat eine höhere Position einnehmen dürfen und wurde Schichtleiterin. Somit wurde mir mehr Verantwortung zugewiesen und ich konnte mich hiermit selbst noch mehr beweisen und anspruchsvollere Arbeiten bewältigen.
Ich arbeitete täglich von 6:30 Uhr bis 15:30 Uhr und machte zum Teil täglich eine Überstunde.
Mir hat das Arbeiten an der Rezeption sehr gut gefallen, da ich viel Kontakt mit den Gästen hatte und selbst sehr viel mitwirken konnte, um diese auch zufrieden zu stellen und deren Ansprechperson bei Fragen oder Problemen zu sein.
Untergebracht war ich in einem Apartment, 30 Minuten von meinem Arbeitsplatz entfernt. Das Apartment hatte vier 3er Zimmer im Keller und 8 Doppelzimmer im Erdgeschoss und im ersten Stock. Wir hatten eine Küche dabei und eine Waschmaschine für knapp 30 Angestellte. Allerdings hatten wir auch die Möglichkeit, im Hotel zu frühstücken und Abend zu essen. Für die Mahlzeiten gab es feste Zeiten, wir durften um 11:30 Uhr frühstücken, sobald alle Gäste das Restaurant verlassen haben.

Am Abend durften wir ebenfalls nach den Buffetzeiten essen gehen, das hieß um 21:30. Da wir eine halbe Stunde zum Hotel gingen, haben wir, meine Arbeitskolleg_innen und ich, die Möglichkeit nur selten genutzt.
Im Allgemeinen hat mir der Aufenthalt trotzdem sehr gut gefallen und ich würde sofort wieder an der Ostsee, im Rugard Strandhotel, arbeiten.
Der Aufenthalt hat mich sehr selbstständig gemacht und ich habe viele positive Erfahrungen gewonnen.

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