MALTA – EIN KLEINER FLECK IM MITTELMEER

MALTA – EIN KLEINER FLECK IM MITTELMEER

Von Barbara Buchberger und Lisa Ficzko

Die kleine Insel mit jedoch einer sehr großen Bevölkerungsdichte hat uns wirklich zum Staunen gebracht. Das Erste, was wir uns dachten, als wir das Flugzeug verließen, war, wie heiß es war.  „36 Grad und es wird noch heißer“ passt wirklich perfekt zu diesem Land. Aber nach und nach gewöhnten wir uns an die Hitze und genossen jede Sekunde. Abgesehen von der wunderschönen Landschaft und dem türkisblauen Meer hat Malta auch noch vieles anderes zu bieten – wie zum Beispiel die vielen alten Städte wie Mdina, St. Julians und Marsaxlokk. Die kleine Nachbarinsel Gozo ist ebenfalls sehr schön. Ein Tag reicht aus, um die Hauptstadt, die kleinen Fischerorte und die wunderschönen Strände mit dem Hop on-Hop off-Bussen zu besichtigen. Erstaunlich ist außerdem St. Julians, jeden Tag in der Woche treffen sich dort Jugendliche aus aller Welt, um zu feiern. Wir schlossen dort auch Freundschaften mit Menschen aus Frankreich, Brasilien, Schweden und Deutschland.
Aber nun zu unserem Praktikum. 5x die Woche machten wir uns in der prallen Sommersonne auf den Weg zu unserer Praktikumstelle in St. Julians, das Fine-Dining Restaurant „Caviar & Bull“ mit erstklassigem Essen. An unserem ersten Arbeitstag wurden wir sofort vom ganzen Team herzlichst empfangen und schon bald fühlten wir uns richtig wohl. Unser Chef war sehr offen und hat uns bei jeder Gelegenheit Neues gezeigt, zum Beispiel wie man vor Gästen Fisch flambiert und filetiert oder molekular Eis herstellt.

Schon nach ein paar Tagen hatten wir unseren eigenen Arbeitsrhythmus und konnten eigenständig arbeiten. Da wir leider nur für sechs Wochen dortblieben, wurden wir zu keinen Stationskellnerinnen. Wir waren die sogenannten Commis und halfen überall, wo wir nur konnten. Unsere Hauptaufgaben waren die üblichen Servicetätigkeiten, wie zum Beispiel Essen servieren/abservieren, Besteck umdecken, Wasser und Wein nachschenken, Couvert zu den Gästen bringen und wir waren generell dafür verantwortlich, dass die einzelnen Stationen ordentlich waren.
Weiters waren wir einige Male als Hostessen tätig. Das bedeutet, dass wir beim Empfang von dem Restaurant saßen und die Gäste zu ihren jeweiligen Tischen brachten, neue Reservierungen telefonisch annahmen oder Walk-ins Tische zuteilten. Jeden Abend mussten außerdem alle Mitarbeiter_innen die Teller, die Gläser und das Besteck polieren.

Für unseren Chef war das Teambuilding sehr wichtig. Oft trafen wir uns nach dem Arbeiten mit den Mitarbeiter_innen noch auf ein Bier und hatten mehrere Mitarbeiterausflüge. Einmal waren wir alle gemeinsam schnorcheln oder hatten eine Beach-Party.

Nach sechs Wochen auf Malta haben wir neue Freundschaften geschlossen, unzählige Tage am Strand verbracht, unsere Servicekenntnisse verbessert und schlussendlich traten wir mit vielen tollen Erinnerungen die Heimreise an.

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