Felix Ferdinand Kostner und Pascal Fussi

Jede Epoche hat in den Bereichen der Kunst und Kultur seine eigenen Besonderheiten. Insbesondere sind die Speisen, die die Menschheit gegessen hat,  oft für einen bestimmten Zeitabschnitt charakteristisch. Dies konnten wir, die 2FWa, im Zuge unserer Forschungstage feststellen.

Wir widmeten uns einigen typischen Gerichten des Mittelalters. Zusammen mit unseren Küchen- und Restaurantmanagementlehrerinnen,  Frau FOL Hermine Mayer und Frau FOL Brigitte Sampl, unserer Deutschlehrerin, Frau Mag. Jutta Eisl, und einem Expertinnenteam der Karl-Franzens Universität bereiteten wir tolle mittelalterliche Speisen zu.

Zunächst wurden wir in Gruppen eingeteilt und nach einem kleinen Quiz durfte die Siegergruppe entscheiden, welches Gericht sie kochen will. Unsere Gruppe entschied sich für den „Brautschmaus“ und die „Birnenlatwege“. Wer aber glaubt, dass wir einfach alle Zutaten genannt bekamen, irrt sich. Uns wurde nur ein Bild gegeben, auf welchem das Gericht abgebildet war und Anleitungen, wie andere Gruppen (auch von anderen Schulen), die diese Speise schon zubereitet hatten, bei diesem Unterfangen vorgegangen sind. Also man könnte sagen, dass wir unter „erschwerten Bedingungen“ arbeiten mussten. Aber gerade das war das Lustige, weil nun die ganze Gruppe zusammen überlegen musste, welche Zutaten zu verwenden sind und auch in dieser Zeit vorhanden waren.

 

Unser Bild zeigte uns einen Strudel, der mit Äpfeln gefüllt war. Daneben stand eine Schale mit einem Birnenkompott. Für viele scheint es eine eher leichte Aufgabe zu sein, da das Gericht eigentlich wie ein Apfelstrudel aussah, aber trotzdem hatten wir mit dem Teig so unsere Probleme. Mit Hilfe der Anleitungen gelang es uns aber dann doch ein gutes Gericht zuzubereiten.

Es waren wirklich sehr lustige Tage. Was aus unserer Gruppe niemand wusste, ist, dass es sozusagen den „Apfelstrudel“ schon im Mittelalter gab, dieser aber „Brautschmaus“ genannt wurde.